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Schlafstörungen und Bedürfnis – zwischen Training und Bedürfnisorientierung

11. November | 14:00 - 16:00
kostenlos

Anmeldung ab 24. August möglich

 

Inhalt

Schlafstörungen sind im Säuglings- und Kleinkindalter mit über 20 % häufig. Sie können bei Persistenz zu einer Schlafdeprivation des Kindes mit möglichen Auswirkungen auf die Entwicklung führen und bei den Eltern eine massive Erschöpfung verursachen. Eltern wünschen sich eine sanfte Veränderung hinsichtlich selbstständigen Ein- und Durchschlafens ihres Kindes, sie möchten ihr Kind nicht überfordern, sind aber an ihren körperlichen und psychischen Belastungsgrenzen.

Diagnostisch steht eine Evaluation des kindlichen Schlafbedarfs und Schlafgewohnheiten im Vordergrund, neben differentialdiagnostischem Ausschluss von kindlichen Erkrankungen, die den kindlichen Schlaf beeinträchtigen könnten. Auf elterlicher Seite gilt es Erziehungsvorstellungen und -wünsche neben elterlichen Belastungsfaktoren zu verstehen. In Beratung und Therapie werden die kindliche Schlafphysiologie mit den Eltern besprochen und die kindlichen Befunde, z.B. mit seinem individuellen Schlafbedarf eingeordnet. Es dreht sich rasch um die Frage, was Eltern ihrem Kind in der Einschlafsituation, hin zu selbstständigem Einschlafen zutrauen, welche zunächst kleinsten Schritte sie sich mit ihrem Kind vorstellen können.

 

Experten-Team

  • Dr. Margret Ziegler, Kinder- und Jugendärztin, Kinder- und Jugendlichen Psychotherapeutin, Schreibabyambulanz Kinderzentrum München
  • Ruth Wollwerth de Chuquisengo, Diplom Psychologin, Psychotherapeutin, Schreibabyambulanz Kinderzentrum München

 

Allgemeine Informationen

Das NZFH bietet digitale Sprechstunden zu Themen rund um Familien mit Säuglingen und Kleinkindern in besonderen Belastungslagen an. Zwei Expertinnen und Experten tragen Grundlagen, Fallbeispiele und Handlungsempfehlungen zusammen und stehen anschließend für Fragen zur Verfügung.

Die Veranstaltungen richten sich an Fachkräfte, die Familien in unterschiedlichen Arbeitsbereichen unterstützen und versorgen. Das können Gesundheitsfachkräfte in den Frühen Hilfen sein, aber zum Beispiel auch Ärztinnen und Ärzte aus Pädiatrie, Gynäkologie und Psychiatrie oder Fachkräfte aus Kindertageseinrichtungen und weiteren Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe.

Die Sprechstunden finden über die Online-Plattform ZOOM statt.

Veranstalter

  • NZFH – Nationales Zentrum frühe Hilfen
  • Telefon 0221-89920
  • E-Mail